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LUNA Handpan im Feuer

( Eglish text below...)

 

Eine LUNA Handpan im Feuer gehärtet.

 

Zurück zu den Ursprüngen...

 

In den Anfängen meiner Zeit als Handpanbauer war dies meine Standard-Methode zur Härtung des Stahls - eine Methode zu der ich in den vergangenen Monaten wieder zurückgefunden habe...

 

Vielleicht liegt es am warmen Frühling und den lauen Abenden hier in Bayern...

 

Und tatsächlich hat die Methode einige Vorzüge gegenüber der Härtung mittels Gasbrennern und Elektroöfen.

 

Zum einen findet wie bereits Anthony Achong in  seinem Standardwerk für Tuner schreibt eine gleichmäßigere Durchhitzung statt, da die Wärmezufuhr über eine Größere Fläche erfolgt, als das beispielsweise mit Gasbrennern der Fall ist. Diese sind ausserdem kaum in der Lage eine hohe Temperatur auf der gesamten Handpanfläche für eine längere Dauer zu halten und eignen sich daher nur für ein kurzes Anlassen - eine echte Hitzehärtung kann mit Gasbrennern nur schwer erreicht werden.

 

Elektroöfen freilich, mit einer präzisen Steuerung der Temperatur können eine gleichmäßige Durchhitzung sowei ein exaktes halten einer bestimmten Temperatur gewährleisten - allerdings nur auf Kosten eines enormen Energieverbrauchs.

 

Von einem ökologischen Standpunkt aus betrachtet ließe sich der enorm hohe Energieverbrauch nur dann rechtfertigen, wenn man Handpans in Serie bauen würde - sprich mehrere Instrumente gleichzeitig vorbereiten, würde und gleichzeitig erhitzen würde.

 

Da ich die LUNA aber nicht auf diese Weise bauen möchte, sondern Instrumnt für Instrument anfertige, scheidet die ansonsten sinnig erscheinende Methode eines Elektroofens für mich aus.

 

Bleiben Gas oder Holz.

Das Gas hat den Vorteil der Geschwindigkeit - Gasbrenner raus, Handpan anlassen, fertig.

 

Holz hingegen erfordert Zeit - das Holz muss gemacht, das Lagerfeuer entzündet - Zeit muss geopfert werden.

 

Doch das Opfer zahlt sich aus - nicht nur was den ökologischen Fußabdruck der Handpan angeht.

 

Auch klanglich erzeugt die Feuerung über einem klassischen Holzfeuer sehr schöne Ergebnisse.

 

Und - es entschleunigt.

 

Während der Herstellung einer Handpan innezuhalten - das Lagerfeuer vorzubereiten, eine halbe Stunde zu warten, bis das Feuer brennt ( auch Elektroöfen heizen sich übrigens nicht schneller auf...) - am Feuer zu sitzen während die Flammen um das Metall tanzen...

 

Das alles hat eine ganz eigene Qualität zu der ich immer häufiger gerne zurückkehre.

 

A LUNA Handpan hardened in fire.

Back to the origins...

In the early days of my time as a handan maker, this was my standard method for hardening steel - a method I have found my way back to in the past months...

Maybe it is because of the warm spring and the warm evenings here in Bavaria...

And indeed, the method has some advantages over hardening with gas burners and electric furnaces.

First of all, as Anthony Achong writes in his standard work for tuners, there is a more even heating, because the heat is supplied over a larger area than is the case with gas burners. Moreover, these are hardly able to maintain a high temperature on the entire surface of the handpan for a longer period of time and are therefore only suitable for short tempering - true heat hardening is difficult to achieve with gas burners.

Electric ovens, of course, with precise temperature control can ensure even heating and precise temperature maintenance, but only at the cost of enormous energy consumption.

From an ecological point of view, the enormously high energy consumption could only be justified if handpans were built in series - i.e. several instruments were prepared, heated and heated at the same time.

But since I do not want to build the LUNA in this way, but rather make it instrument by instrument, the otherwise seemingly sensible method of an electric oven is out of the question for me.

What remains is gas or wood.

The gas has the advantage of speed - take out the gas burner, fire the handpan, done.


Wood on the other hand requires time - the wood must be made, the campfire lit - time must be sacrificed.

 

But the sacrifice pays off - not only regarding the ecological footprint of the handpan.

Also in terms of sound, firing over a classic wood fire produces very nice results.

And - it decelerates.

To pause during the production of a handpan - to prepare the campfire, to wait half an hour until the fire burns (by the way, even electric stoves do not heat up faster...) - to sit at the fire while the flames dance around the metal...

All this has a very special quality to which I like to return more and more often.

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